Nokia nimmt Führungsposition bei Netzkonvergenz ein

Launch der Nokia Unlicensed Mobile Access (UMA) Lösung


Barcelona, 13. Februar 2006

Nokia stellt beim 3GSM World Congress in Barcelona seine UMA-Netzwerk-Lösung (Unlicensed Mobile Access) gemeinsam mit einer Vielzahl verschiedener Lösungen für Netzbetreiber und Diensteanbieter vor, die den Netzbetrieb verbessern und die Kundenzufriedenheit steigern sollen.

Die UMA-Technologie ermöglicht als zentrales Element der "Nokia Unified Core Network Solution" für konvergente Netze die Nutzung von Breitband- und lizenzfreien Zugangstechnologien, wie etwa WLAN (WiFi). Damit wird die mobile Nutzung von Sprach- und Datendiensten ermöglicht und erweitert. UMA kann auch eine effiziente Methode sein, um die GSM-Abdeckung innerhalb von Gebäuden zu erweitern.

Nokia bietet mit Netzinfrastruktur und Endgerät eine umfassende End-to-End Lösung

Das Nokia Angebot umfasst Netzinfrastruktur und ein Mobiltelefon mit Unterstützung für UMA-Technologie und schafft damit eine gesamte End-to-End Lösung. So wird Nokia in Barcelona auch sein neuestes Mobiltelefon mit Unterstützung für UMA-Technologie, das Nokia 6136 Mobiltelefon, vorstellen und UMA-Verbindungen live demonstrieren. Die Nokia UMA-Lösung wird im zweiten Quartal 2006 verfügbar sein.

"Unser UMA-Ansatz zeigt deutlich den Vorsprung von Nokia bei der Bereitstellung von End-to-End-Lösungen, die vom Netz, über Mobiltelefone bis zur Systemintegration reichen", so Roberto Loiola, Vice President, Networks, Nokia. "Dieser Schritt unterstreicht unsere Strategie zur Konvergenz von Festnetz und Mobilfunknetz. Dabei geht es darum, neuen Kunden Mobilität, Einfachheit und Individualisierungsmöglichkeiten zu bieten, egal auf welches Mobilfunknetz oder Netzwerk sie zugreifen."

Nokia IP Multimedia Subsystem ermöglicht VoIP und Echtzeit-Multimedia im Festnetz

Ferner stellt Nokia eine neue Version des Nokia IP Multimedia Subsystem (IMS) vor, die auf den erfolgreichen Implementierungen von Nokia IMS Anwendungen aufsetzt, wie beispielsweise Push-to-Talk over Cellular oder Video-Sharing. Das Nokia IMS Release 2.0 ermöglicht nun auch in Festnetzen VoIP und Echtzeit-Multimedia. Das Nokia IMS 2.0 ist konform mit den 3GPP IMS Spezifikationen sowie zu der Next Generation Network Architecture, die durch das ETSI TISPAN definiert wurde. Es wird in der zweiten Hälfte 2006 verfügbar sein.

"Nokia ist unbestrittener Marktführer im Bereich mobiler Softswitch-Komponenten und IMS-Lösungen für Festnetze und Mobilfunknetze, die die Eckpfeiler der Nokia Unified Core Network-Lösung für konvergierende Kommunikation sind", fügt Loiola hinzu. "Alle von Nokia in Barcelona präsentierten Produkte profitieren von den Synergien, die möglich werden, wenn man das Beste aus den Welten der Paketvermittlung und der Leitungsvermittlung miteinander verbindet."

Neben seiner UMA- und IMS-Lösung wird Nokia weitere Produkte vorstellen, von denen Netzbetreiber und Kunden profitieren. Diese werden alle in der zweiten Hälfte 2006 lieferbar sein.

Neues Nokia Datenbank Produkt ermöglicht Konfiguration und Verwaltung in Echtzeit

Das Nokia Subscriber Data Repository (NSR), ein neues Datenbank Produkt, ist eine Schlüsselkomponente von Nokia Dynamic HSS (Home Subscriber Server), einer vollständig neuen Register-Architektur-Lösung zur Zusammenführung aller vorhandenen Kundendatenbanken zu einer einzigen Datenbank mit Echtzeitkonfiguration und -verwaltung. Ebenso optimiert die Nokia Combi SGSN-Lösung die paketvermittelten Kernnetze von Netzbetreibern durch Verwaltung von mobilen paketvermittelten 2G- und 3G-basierten Daten über ein einziges Netzinfrastrukturelement. Diese Lösung ermöglicht Netzbetreibern einen reibungslosen Übergang von der im Einsatz bewährten Nokia 2G SGSN-Lösung und bietet damit Investitionsschutz. Der Nokia LBS (Location Based Service) Push-Dienst erweitert die standortbasierte Service-Lösung mPosition von Nokia um Push-Funktionen. Sie ermöglicht, dass User durch Mitteilungen benachrichtigt werden, wenn sie sich Menschen oder Orten nähern, die für sie von Interesse sind.

Netzbetreiber können mit neuen Nokia Lösungen noch mehr Service bieten

Nokia kündigt ausserdem neue Versionen seiner Flexi Intelligent Service Node-Lösung (ISN) und seiner Browsing Gateway-Lösungen an. Release 3 der Nokia Flexi ISN-Lösung bietet zusätzlich Unterstützung für Netzbetreiber, die 3G als eine Alternative für die "letzte Meile" und den übergreifenden Zugriff auf Basis reiner IP-Lösungen (eine Alternative zum UMA-Zugang) anbieten möchten. Das Nokia Browsing Gateway 2.0 verbessert die Geschwindigkeit, den Bedienkomfort und die Sicherheit von Browsing-Diensten des Netzbetreibers.

Nokia Produkte und Lösungen überzeugen Netzbetreiber weltweit

Mit den MSC Server-Systemen, die mehr als 75 Prozent der Lieferungen von Switch-Komponenten von Nokia ausmachen und an mehr als 80 Kunden ausgeliefert wurden, hat Nokia den grössten Anteil der weltweit kommerziell verfügbaren 3GPP-konformen Mobilen Softswitch-Komponenten bereitgestellt. Zudem ist Nokia mit mehr als 70 Referenzkunden bei IMS-Lösungen, darunter Push-to-talk-over-Cellular und paketvermittelter Video-Übertragung während eines Telefongesprächs Spitzenreiter im Bereich der IMS-Lösungen für Festnetze und Mobilfunknetze. Mit 11 Netzbetreibern als Kunden ist Nokia ausserdem führender Anbieter im Bereich der Lösungen zur Konvergenz von Festnetzen und Mobilfunknetzen. Nokia hat paketvermittelte Kernnetze bereits an mehr als 110 Netzbetreiber weltweit geliefert. Dazu zählen auch 50 Vereinbarungen über die Bereitstellung von Paketdaten-Netzen auf Carrier-Niveau mit Service analysierenden Funktionen, von denen 18 auf der 2005 vorgestellten Nokia Flexi ISN-Lösung basieren.

Anmerkungen
UMA ist eine Technologie nach 3GPP Release 6-Standard, die es Mobilfunknutzern ermöglicht, über Breitbandverbindungen zu Hause oder an öffentlichen Hotspots GSM-basierte Sprach- und Datendienste zu nutzen. Mobiltelefone, die UMA-Technik unterstützen, nutzen unlizenzierte Zugangstechniken wie WLAN und Bluetooth, um Verbindungen zu Wireless Access Points herzustellen. Die Lösung von Nokia bietet Netzbetreibern den UMA Network Controller (UNC), der Breitband- und GSM-Netze miteinander verbindet. Über den Controller können Netzbetreiber eine Zugangsalternative zur Festnetz-Telefonie zur Verfügung stellen und damit die Nutzung mobiler Dienste deutlich erhöhen.